Musikschule für alle -
Nein zur Halbierung der Kantonsbeiträge!

Abstimmung zum Referendum gegen die Änderung des Gesetzes über die Volksschulbildung (Halbierung der Kantonsbeiträge an Musikschulen) vom 21. Mai 2017.

 

Liebe alle, die ihr unser Anliegen unterstützt habt. Noch einmal ganz herzlichen Dank!

Mit eurer Hilfe konnten wir unserer Regierung aufzeigen, dass die Luzerner Bevölkerung nicht bei der musikalischen Bildung sparen will. Wir benötigen nun diese Homepage nicht mehr länger und werden diese, ebenso wie die Facebookseite, schliessen.

News

21. 05. 2017 Abstimmungssonntag

Wer noch nicht abgestimmt hat, bitte sofort nachholen - wir brauchen jede NEIN-Stimme!

Das Ziel, der Abstimmungssonntag taucht auf, steht unmittelbar bevor. Mit Spannung erwarten wir das Resultat. Hoffentlich haben wir genug getan, dass das Resultat in unserem Sinn ist! Gemeinsam werden sich die im Komitee vertretenen Organisationen und weitere Freunde am Sonntag 21. Mai ab ca. 12 Uhr in der Spitalmühle zum Apero treffen und zusammen gespannt die Ergebnisse mitverfolgen. Die Spitalmühle ist ein wunderschöner Standort der Musikschule Luzern. Er befindet sich am Pilatusplatz, hinter dem Schmittewäldli am Mühlebachweg 10. Wir freuen uns, mit euch und möglichst vielen Freunden zusammen auf ein hoffentlich klares NEIN gegen die Abbaupolitik anstossen zu können.

Link lu-wahlen.ch

24. 04. 2017 Nein zum Musikschulabbau

Breites Komitee gegen weiteren Bildungsabbau
An der heutigen Medienkonferenz zum Start der Abstimmungskampagne, präsentierte das Referendumskomitee «Nein zum Musikschulabbau» seine Argumente und einen Flyer mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik und Kultur. Zur Abstimmung am 21. Mai kommt es, nachdem die Luzerner Allianz für Lebensqualität das Referendum gegen die Halbierung der Kantonsbeiträge an die kommunalen Musikschulen mit einem historischen Sammelrekord von 22'417 beglaubigten Unterschriften eingereicht hat. Das Referendum geniesst einen hohen Rückhalt in der Luzerner Bevölkerung. Dies zeigt die hohe Unterschriftenzahl sowie die Tatsache, dass im Nein-Komitee Vertreterinnen und Vertreter aller Parteien mitmachen. Sie alle sagen Nein zum weiteren Bildungsabbau und zur Kostenüberwälzung auf Familien.

Nach einem musikalischen Einstieg von Nick Hug von der Musikschule Kriens gabt Franz Grimm, Präsident des Verbandes für die Musikschulen des Kantons Luzern (VML) einen historischen Überblick über den langen Kampf um Anerkennung und Qualität der Luzerner Musikschulen. Dreimal musste die Bevölkerung bisher korrigierend eingreifen: «Das Volk will musikalische Bildung! Hoffentlich lernt das die Politik endlich», so Grimm. Entgegen den Äusserungen in der Abstimmungsbotschaft der Regierung planen gerade grössere Gemeinden wie Emmen oder Kriens die höheren Kosten direkt auf die Eltern zu überwälzen. Dies macht für eine Familie mit zwei Kindern immerhin rund 400 Franken. «Bei sich selber war der Regierungsrat hingegen nicht bereit auch nur einen Fünfliber einzusparen», ärgert sich der Musikschulpräsident.

Steigende Lebenshaltungskosten für Familien
Die Wichtigkeit eines flächendeckenden musikalischen Bildungsangebots betonte Regula Ineichen, Präsidentin Musiklehrerinnen- und Musiklehrervereins des Kantons Luzern (MLV). Neben der Persönlichkeitsentwicklung der Lernenden sind «die vielen bestehenden Musikformationen in unserem musikalisch lebendigen Kanton auf gut ausgebildeten Nachwuchs angewiesen», so Ineichen. Nach weniger als zehn Jahren wolle der Kanton nun seine Beiträge an die Musikschulen kürzen, was gerade die Eltern belasten würde: «Die Lebenshaltungskosten für junge Familien sind in dieser Zeit keineswegs gesunken», betonte Regula Ineichen.

Bevölkerung kann Abbau beenden
Martin Wyss, Geschäftsleiter des Verbands des Personals der öffentlichen Dienste (VPOD) und Präsident des Luzerner Gewerkschaftsbunds (LGB) stellte das Referendum in den Kontext zu Luzerns Tiefsteuerstrategie, deren Folge jährlich grösser werdende Abbaupakete bei Bildung, Gesundheit, Sicherheit, Kultur, sozialer Sicherheit und den Institutionen für behinderte Menschen seien. «Mit dem Musikschulreferendum kann die Bevölkerung zum ersten Mal seit der Einführung der ruinösen Steuerstrategie über eine konkrete Abbaumassnahme abstimmen», so Wyss. Mit einem Nein könne die Bevölkerung den Abbau zulasten der normalverdienenden Bevölkerung und unserer Kinder stoppen. «Es ist höchste Zeit für eine neue Perspektive, ein neues Steuersystem und eine neue Finanzstrategie», betonte der Gewerkschafter.

PDF Beitrag Franz Grimm
PDF Beitrag Martin Wyss
PDF Beitrag Regula Ineichen
PDF Abstimmungsflyer
PDF Kampanienstart zum Musikschulreferendum PDF Luzerner Zeitung PDF Luzerner Zeitung Online

 

 14. 03. 2017 Referendum zu Stande gekommen

Am 21.Mai werden die Luzerner Stimmberechtigten definitiv über das Referendum gegen die Halbierung der Kantonsbeiträge an die Musikschulen befinden. 22417 beglaubigte Unterschriften wurden eingereicht. Hinter dem Referendum stehen der Verband für die Musikschulen des Kantons Luzern, der Verein der Musiklehrer, der Verband des Personals öffentlicher Dienste Luzern und die Luzerner Allianz für Lebensqualität.

PDF Luzerner Zeitung

 

01. 03. 2017 Start Abstimmungskampf 

Der Abstimmungskampf zum Referndum hat begonnen.

PDF Flyer

15. O2. 2017  Übergabe Unterschriften

22’537 Unterschriften gegen Abbau bei Musikschulen

Die Luzerner Allianz für Lebensqualität reichte heute 22'537 beglaubigte Unterschriften gegen die Halbierung der Kantonsbeiträge an die kommunalen Musikschulen ein. Zum ersten Mal seit Einführung der Steuerstrategie kann sich die Luzerner Bevölkerung auch zu deren Folgen äussern. Diese einmalig hohe Unterschriftenzahl zeigt, dass sie genug hat von Leistungsabbau, Zwangsferien und höheren Schulgebühren. «Die musikalische Bildung unserer Kinder ist zu wichtig, um kurzfristigen Sparbemühungen zum Opfer zu fallen» betont Franz Grimm, Präsident des Verbandes der Musikschulen des Kantons Luzern.

PDF 15.02.2017 Medienmitteilung
PDF ds Zündhölzli
PDF ds Portmonee



Abstimmungskomitee

Der Abstimmungskampf zum Referendum hat begonnen. Wir suchen Personen, die namentlich im Abstimmungskomitee mitmachen und dieses unterstützen. Bitte tragen Sie sich ein! Zum andern besteht auch die Möglichkeit für den Abstimmungskampf zu spenden. Das Konto lautet: Luzerner Allianz für Lebensqualität – IBAN: CH55 8120 3000 0097 0186 8

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Personen, die namentlich die Abstimmung unterstützen.

PDF Abstimmungskomitee


Argumente

Das aktive Musizieren an Musikschulen ist Teil einer ganzheitlichen Bildung. Alle Kinder und Jugendliche sollen – unabhängig von ihrem Wohnort und dem Einkommen der Eltern – von diesem Bildungsangebot gleichberechtigt profitieren können. Eine Kürzung der Kantonsbeiträge an die kommunalen Musikschulen gefährdet den Zugang zur musikalischen Bildung und die Chancengleichheit. Sie reisst Gräben zwischen reichen und armen Gemeinden auf.

Die Halbierung der Kantonsbeiträge führt zu massiv höheren Schulgeldern und demzufolge einem grossen Rückgang der Schülerzahlen. Familien werden zur Kasse gebeten und die Luzerner Musikformationen verlieren ihre breite Basis. Der Musikkanton Luzern ist zu Recht stolz auf die Spitzenleistungen seiner Ensembles. Blasmusikvereine, Orchester, Chöre und andere Formationen brauchen gut ausgebildeten Nachwuchs. Ein Abbau bei den Musikschulen ist auch ein Angriff auf die gelebte Musikkultur in unserem Kanton.

Die Luzerner Bevölkerung hat mehrmals und jeweils deutlich JA gesagt zu starken und in den Gemeinden verankerten Musikschulen. Das Luzerner Erfolgsmodell «Musikschule – Gemeinde – Kanton» darf nicht wegen kurzsichtigen Sparübungen gefährdet werden. Der Kanton soll auch weiterhin Eckwerte definieren, die für alle Musikschulen gelten. So kann die hohe Qualität gesichert werden. Damit unsere Musikschulen und der Kulturstandort Luzern eine Zukunft haben!

Vorgeschichte des Referendums.pdf

Referendumskomitee

Franz Grimm (Präsident Verband Musikschulen Kanton Luzern VML)
Seeblickstrasse 4, 6210 Sursee
Regula Ineichen (Präsidentin Musiklehrerinnen- und Musiklehrerverein des Kantons Luzern MLV)
Eduard Huberstrasse 20, 6022 Grosswangen
Urban Sager (Präsident Verband des Personals öffentlicher Dienste Luzern VPOD Luzern, Kantonsrat SP) Hirschmattstrasse 54, 6003 Luzern
Olga Valmond (Schweizerischer Musikpädagogischer Verband SMPV)
Wesemlinstrasse 62, 6006 Luzern

 

Peter Amrein (Kath. Kirchenmusikverband Kt. Luzern KKLV), Emmenbrücke; Birgit Aufterbeck Sieber, Luzern; Heinz Bäbler-Trinkler(Präsident Schule und Elternhaus), Luzern; Christine Bouvard Marty (Präsidentin Verband Musikschulen Schweiz, Gemeindepräsidentin CVP), Schüpfheim; Marcel Budmiger (Luzerner Gewerkschaftsbund LGB, Kantonsrat SP), Luzern; Annamarie Bürkli (Präsidentin Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband LLV), Menzberg; Jörg Conrad (ehem. Solotrompeter LSO, Intendant, Einwohnerrat SVP), Horw; Jost Feer (ehem. Musikschulleiter, ehem. Beauftragter im DVS für die Musikschulen, CVP), Römerswil; Monique Frey (Kantonsrätin Grüne), Emmen; Daniel Gasser (ehem. Musikschulleiter, Kantonsrat CVP), Ebikon; Yannick Gauch (Präsident JUSO Kanton Luzern, Grossstadtrat JUSO), Luzern; Gerda Jung (Kantonsrätin CVP), Hildisrieden; Michael Kaufmann (Direktor Hochschule Luzern – Musik), Luzern; Marco Kunz (Musiker), Mauensee; Michael Ledergerber (Procap, Kantonsrat SP), Luzern; Urs Marti (Kantonsrat CVP), Zell; Katharina Meile (Co-Präsidentin Grüne Luzern, Kantonsrätin Grüne), Luzern; Eliane Müller (Musikerin), Hochdorf; Giorgio Pardini (Präsident Luzerner Gewerkschaftsbund LGB, Kantonsrat SP), Luzern; Walter Röllin (Präsident Musikschule Seegemeinden, Kantonale Musikschulkommission), Weggis; David Roth (Präsident SP Luzern, Kantonsrat SP), Luzern; Isabelle Ruf-Weber (Direktorin Stadttheater Sursee, Dirigentin), Sursee; Peter Schmid (Präsident Musikkommission des Luzerner Kantonal-Blasmusikverbandes), Luzern; Andy Schneider (Kantonsrat SP); Rothenburg; Urs W. Studer (Alt-Stadtpräsident, ehem. Bildungsdirektor), Luzern; Jona Studhalter (Co-Präsident Junge Grüne Kanton Luzern), Luzern; Michael Töngi (Kantonsrat Grüne), Kriens; Brigitte Troxler (ehem. Präsidentin kantonale Musikschulkommission), Willisau; Niklaus Troxler (Grafiker), Willisau; Susanne Truttmann (Kantonsrätin SP), Emmen; Priska Wismer-Felder (Kantonsrätin CVP, Jodlerin), Rickenbach; Martin Wyss (Verband des Personal öffentlicher Dienste VPOD), Luzern; Michael Zeier-Rast (Stellenleiter Entlebucher Musikschulen, Musikschulleiter Schüpfheim und Rain, Grossstadtrat CVP), Luzern; Roger Zurbriggen (Kantonsrat CVP), Neuenkirch.

 

Verband für die Musikschulen des Kantons Luzern (VML)
Musiklehrerinnen- und Musiklehrerverein Kanton Luzern (MLV)
Schweizerischer Musikpädagogischer Verband Zentralschweiz (SMPV)
Luzerner Kantonal-Blasmusikverband (LKBV)
Verein «Talentförderung Musik Kanton Luzern» (TMLU)
Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD)
Verein Schule und Elternhaus (S&E)

Archiv

21. 01. 2017  Aktionstag

Geschafft, aber wir sammeln weiter.

Die Luzerner Musikschulen wehren sich gegen Sparmassnahmen. In acht Tagen sammeln überall in der Region Musiklehrerinnen und -lehrer Unterschriften für ein Referendum. Das letzte Wort soll das Volk haben.

26.1.2017 PDF Seetaler Bote
26.1.2017 PDF Bericht Surentaler
24.1.2017 PDF Bericht Luzerner Zeitung
16.1.2017 PDF Medienmitteilung
16.1.2017 PDF Flyer
13.1.2017 PDF Bericht Zofinger Tagblatt

17. 12. 2016  Sammelstart

Ein breites überparteiliches und im ganzen Kanton verankertes Komitee ergreift das Referendum gegen die vom Kantonsrat beschlossene Halbierung der Kantonsbeiträge an die kommunalen Musikschulen. Die Kürzung gefährdet den Zugang zur musikalischen Bildung und die Chancengleichheit. Sie führt zu massiv höheren Schulgeldern und entzieht den Luzerner Musikformationen gut ausgebildeten Nachwuchs. Die direktbetroffenen Verbände sagen zusammen mit der Allianz für Lebensqualität NEIN zu diesem Angriff auf die gelebte Musikkultur im Kanton Luzern. 

Medienmitteilung - 17.12.2016.pdf

12. 12. 2016  Über 1000 Protestierende gegen Abbau-Paket

Mit einer lautstarken Kundgebung begrüssten über 1000 Teilnehmende die eintreffenden Kantons- und Regierungsräte vor der Debatte über das grösste Sparpaket in der Geschichte des Kantons Luzern. Anbei senden wir Ihnen die Redebeiträge der Referentinnen und Referenten sowie einige Bilder zu Ihrer Verfügung.

Medienmitteilung - 12.12.2016.pdf

Kurzsatements.pdf